Friedrich von Hardenberg (Novalis)„Wo gehen wir denn hin?“ –
„Immer nach Hause!“

Novalis im Heinrich von Oefterdingen

Lütts Landlust JohannaLütts Landlust findet mehr und mehr Freunde. Die wachsende Bedeutung des Themas „Heimat“ in einer Zeit großer Unsicherheiten mag ein Grund dafür sein. Der junge Dichter Novalis (1772–1801) erkannte intuitiv, dass die wichtigen Wege des Lebens letztlich Rückkehr zum Ursprung sind!

Wir haben uns verpflichtet, mit den Früchten unseres Landes zu arbeiten und wollen nach den sinnlichen Eindrücken der Kindheit suchen. Im letzten Sommer sind wir fündig geworden: Vom Klostergut in Mönchpfiffel erhalten wir den Direktsaft ökologisch angebauter Schwarzer Johannisbeeren! Dort in der Goldenen Aue am sagenumwobenen Kyffhäuser gedeihen ganz ausgezeichnete Früchte.

Beerenfrüchte verbinden viele Menschen mit Kindheitserinnerungen an den Garten ihrer Eltern oder Großeltern. Unsere Oma Frieda („Lütts Tante“) hat Johannisbeeren angebaut und zu Puddingsaft verarbeitet. Wir Kinder durften ihr dabei zur Hand gehen. Später geriet diese Frucht für uns in Vergessenheit. Hin und wieder tauchte sie noch flüchtig als Aroma auf – zumeist unter der modischen Bezeichnung Cassis. In jüngster Zeit mehren sich Hinweise auf den nicht zu unterschätzenden gesundheitsdienlichen Wert dieser Beere voll schwarzer Magie. Grund genug für uns, eine charaktervolle und eigenwillige „Johanna“ zu komponieren.

 

 

Die Herkunft

Das Klostergut in Mönchpfiffel  
Der Garten der Zisterzienser

Klostergut Mönchpfiffel

Mönchpfiffel im Kyffhäuserkreis; ein beeindruckendes Klostergut. Früher nannte man solche Wirtschaftsgüter Grangien. Das waren Landgüter der Zisterzienserklöster, auf denen Laienbrüder Garten- und Ackerbau betrieben. Zisterziensermönche entwickelten das Konzept der Dreifelderwirtschaft. Die rund 300 Hektar große Grangie Mönchpfiffel gehörte zum Kloster Walkenried am Harz in Niedersachsen.

Schon vor 800 Jahren wurden hier Früchte angebaut und heute wird rund um das denkmalgeschützte Ensemble mit Herrenhaus, Kapelle, Ochsen- und Schafstall Ökolandbau betrieben. Obstbauexpertin Carina von Jagemann, ein Kind der Region, wacht über viele Hektar Johannisbeeren, Äpfel und Stachelbeeren. Hier reifen die schwarz-violetten Beeren für unsere Johanna.

Lütts Landlust Bio-Streuobst-Apfel-SanddornLütts Landlust Bio-Streuobst-Apfel-Sanddorn

Die vielen guten Eigenschaften des Sanddorns und der Erfolg unserer Lütts Landlust Direktsaftschorlen in den Ferienregionen an der deutschen Nord- und Ostseeküste haben uns auf die Idee kommen lassen, eine Direktsaftschorle mit Sanddorn zu entwickeln. Die Basis dafür bildet unser ausgezeichneter Bio-Apfel-Streuobst-Direktsaft.

Warum das? Natürlich kann man Sanddornsaft, - nektar oder -Schorle auch pur trinken, aber das ist nicht jedermanns Sache. Deswegen bietet sich die Mischung mit Apfelsaft an. Der Apfel harmoniert in einzigartiger Weise mit nahezu jeder anderen Frucht. Dem Sanddorn nimmt er z. B. die größte Herbe ohne sich geschmacklich in den Vordergrund zu drängen. So entsteht eine leckere, erfrischende Schorle. Auch wer den Sanddorn bislang nicht mochte, sollte den Versuch unternehmen und ein paar Schluck probieren.

Der Verfasser dieser Zeilen hat im Selbstversuch während der Produktentwicklung das „Suchtpotential“ dieses nicht jedem Menschen sofort gefälligen Geschmackes am eigenen Leib zu spüren bekommen. Und nun kann er beides miteinander verbinden: Den Genuss einer neuen Lieblingsfrucht und den Schutz der Streuobstwiesen. Denn durch die fair bezahlte Abnahme von Apfelsaft aus Streuobstanbau geben wir Landwirten einen Anreiz zum Erhalt einer einmaligen Kulturlandschaft.

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