Fünf unterschiedliche Berufsbilder - ein gemeinsames Ziel: Getränke für die Region!

Vier neue Auszubildende starten beim Familienunternehmen Friedrich Lütvogt. Wagenfelder Mineralbrunnen bildet inzwischen 13 Azubis in fünf Berufen aus.

Gemäß dem Goethe-Wort „Warum in die Ferne schweifen, sieh das Gute liegt so nah“ setzt die Friedrich Lütvogt GmbH & Co. KG auch beim Thema Fachkräfte auf das unmittelbare Umfeld. „Wir suchen heimatverbundene Menschen und bieten ihnen eine anspruchsvolle und abwechselungsreiche Ausbildung. In aller Regel übernehmen wir unsere erfolgreichen Auszubildenden. Das ist unsere Antwort auf den viel beschworenen Fachkräftemangel“, erklärt Dirk Lütvogt die Vorgehensweise seines Hauses. Und die Ergebnisse können sich sehen lassen: „Wir haben mit unserer Personalreferentin Fiona Wiedemann, unserer Prokuristin Gabriele Henke, unserem Logistikleiter Rainer Schwittay und unserem Innendienstleiter Roland Burghausen engagierte Menschen, die sich des Themas professionell angenommen haben und für eine gute Ausbildung von der Bewerberauswahl bis hin zur erfolgreichen Abschlussprüfung gemäß dem Grundsatz „fördern und fordern“ Verantwortung übernehmen.“

„In Zusammenarbeit mit der Wagenfelder Oberschule bieten wir zum Beispiel ein Bewerbertraining unter realistischen Bedingungen an. Das hilft den Schülern Ängste zu überwinden und wir können auch schon einmal gucken, ob vielleicht interessante Bewerber für unser Haus dabei sind“, berichtet Rainer Schwittay. Und Roland Burghausen ergänzt, dass regelmäßig Praktikanten aufgenommen werden: „Ein Praktikum bietet für beide Seiten eine prima Chance, sich gegenseitig kennen zu lernen. Nicht selten wird mehr daraus!“.

Inzwischen bildet das Wagenfelder Getränkeherstellungs- und -handelsunternehmen in fünf unterschiedlichen Berufen aus (siehe Übersicht). Während der Ausbildung wird hoher Wert darauf gelegt, dass die Berufsstarter sowohl innerhalb als auch außerhalb des Betriebes über den Tellerrand hinausgucken. Ein gut strukturierter Ausbildungsbildungsplan führt die jungen Menschen an ihre Aufgabe heran und ermöglicht es Ihnen auch, das Unternehmen als Ganzes kennen und verstehen zu lernen. „Wir brauchen keine Mitarbeiter mit Scheuklappen und Abteilungsdenken, sondern aufgeschlossene Menschen, die konstruktiv am Gesamterfolg des Unternehmens mitarbeiten“, formuliert Gabriele Henke die Zielsetzung.

Ergänzend werden insbesondere die Angebote der Seitz-Stiftung genutzt, die gegen eine sehr moderate Kostenbeteiligung qualitativ anspruchsvolle Seminare im Rahmen der Seitz-Akademie anbietet. Dazu zählen z. B. ein Telefontraining oder Maßnahmen zur Persönlichkeitsentwicklung. Darüber hinaus empfiehlt der Betrieb seinen Auszubildenden mit (sehr) guten Noten, sich für den Seitz-Preis zu bewerben. Die Diepholzer Stiftung des Ehepaares Siegfried und Sofie Seitz (ehemals Kaufhaus Seitz, heute Ceka) fördert engagierten kaufmännischen Nachwuchs in der Region. Davon profitierte gerade Anna Kloos, die im letzten Jahr ihre Ausbildung zur „Groß- und Einzelhandelskauffrau“ mit Auszeichnung bestand und jüngst von der Seitz-Stiftung einen Weiterbildungsgutschein im Wert von 1.500,-- Euro überreicht bekam. Damit wird sie ihre nebenberufliche Zusatzausbildung im Bereich der Finanzbuchhaltung finanzieren.

Auszubildende 2014

Auch Dirk Lütvogt freute sich mit der ehemaligen Auszubildenden, die zwischenzeitlich in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis übernommen wurde: „Für uns als Unternehmen ist es schön, wenn Auszubildende aus unserem Hause auf der Bühne geehrt werden. Das ist gute Öffentlichkeitsarbeit und spricht für Qualität.“ Um einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen, lobt das Unternehmen zusätzlich für gute und sehr gute Prüfungsleistungen ansehnliche Prämien aus. Die sicherten sich jüngst auch Alexander Töbelmann (Fachkraft für Lebensmitteltechnik), Tobias Kopke (Kaufmann im Groß- und Außenhandel) und Christian Wiese (Fachinformatiker). Michael Holt schließt an seine erfolgreiche Ausbildung zum Berufskraftfahrer eine Weiterbildung zum Kraftverkehrsmeister an. Dafür stellt ihn sein Ausbildungsbetrieb frei. Die Möglichkeiten zur Weiterbildung machen auch diesen Berufszweig immer attraktiver und anspruchsvoller.

Der erste Tag für die neuen Auszubildenden startete mit einer Vorstellung von Firma und Unternehmensphilosophie durch Dirk Lütvogt, einer umfangreichen Betriebsbesichtigung mit Roland Burghausen, Informationen zur Ausbildung von Fiona Wiedemann, gemeinsamem Pizza-Essen und freudiger Erwartung auf Seiten von Auszubildenden und Ausbildern!


Die Ausbildungsberufe des Familienunternehmens Friedrich Lütvogt im Überblick:

• Kauffrau/-mann im Groß- und Außenhandel
• Fachkraft für Lagerlogistik
• Berufskraftfahrer/in
• Fachkraft für Lebensmitteltechnik
• Fachinformatiker/in für Systemintegration
• Kauffrau/-mann im Einzelhandel (in Planung)