Auburg Quelle erhält Mehrweg-Innovationspreis

Berlin. Das Wagenfelder Mineralbrunnenunternehmen Auburg Quelle hat im Winter 2010/2011 den größten Investitionsschritt der bisherigen Unternehmensgeschichte vollzogen. Vollkommen gegen den Trend wurde eine Abfüll-Linie für ökologisch vorteilhafte Glas-Mehrwegflaschen installiert. Besonderheit: Es handelt sich um die weltweit nachhaltigste Abfüllanlage für Glasflaschen mit den geringsten Verbräuchen von Energie (minus 43% gegenüber Altanlage) sowie Frischwasser zur Flaschenreinigung (minus 60% gegenüber Altanalge).

43% weniger Energie-CO2 – 60% weniger Brauchwasser!

Damit ist das heimatliche Unternehmen nun in der Lage, die beiden umweltfreundlichsten Getränkeverpackungen, d. h. die Glas- und die PET-Mehrwegflasche auf höchstem qualitativen und ökologischen Standard aus einer Hand anzubieten. Rückenwind bekommt die Auburg Quelle von der Deutschen Umwelthilfe und deren Geschäftsführer Jürgen Resch: „Regionale Mehrwegflaschen sind allererste Wahl für eine gesunde Umwelt. Der beste Abfall ist der, der gar nicht erst entsteht, z. B. weil Mehrwegverpackungen genutzt werden.“

Die Anlage bietet neben dem hohen Umweltstandard weitere einmalige Vorzüge. Die Getränkeherstellung und Abfüllung der fruchthaltigen Getränke erfolgt auf höchstem hygienischem Niveau. „Unsere Füllmaschine ist gekapselt, wird mit gefilterter Luft umspült und erfüllt Reinraumbedingungen.“, berichtet Dirk Lütvogt. Was sich kompliziert anhört hat ein klares Ziel. Die Kunden der Auburg Quelle sollen natürliche Getränke auch natürlich genießen können – ohne Konservierungsstoffe. „Wer auf chemische Konservierungsmittel verzichten will, muß ein Höchstmaß an Hygiene realisieren“ – das können bislang nur wenige Unternehmen der Branche.

Deutsche UmwelthilfeKürzlich wurde das ambitionierte Investitionsprojekt der Auburg Quelle in Berlin mit dem Mehrweginnovationspreis der Deutschen Umwelthilfe und der Stiftung Initiative Mehrweg ausgezeichnet. Staatssekretär a. D. Clemens Stroetmann eröffnete seine Laudatio mit dem Kästner-Zitat „Es gibt nichts Gutes außer man tut es“ und endete mit der Feststellung, dass es bei dem Projekt der Auburg Quelle um weitaus mehr als ein nachhaltiges (Deck-)Mäntelchen gegangen sei.

Der erreichte Quantensprung in den Klima-Daten für eine neue Ökobilanz der Glas-Mehrwegflasche wird dem mehrwegorientierten
Mittelstand helfen, im Kampf gegen die konzerngetriebene Einweglobby einen bis auf Weiteres schwer einholbaren Vorsprung in Sachen ökologischer Vorteilhaftigkeit fundiert darzulegen.

Die neue Wagenfelder Technik für die Renaissance der Glasflasche soll selbstverständlich auch für Innovationen im Bereich der Marke Auburg Quelle genutzt werden, wofür genau, das will man derzeit noch nicht verraten… Spätestens in 2012 zum 25jährigen Jubiläum der Auburg Quelle ist mit frischem aus der Heimat zu rechnen…


Für immer!

Im Jahre 2006 wurde anlässlich des Firmenjubiläums und der 1. Norddeutschen Mehrwegkonferenz in Wagenfeld der „Mega-Kasten“ der Genossenschaft Deutscher Brunnen aufgebaut.

Nun wird die imposante Kastenskulptur ihren wohlverdienten Ruhestand in Wagenfeld genießen.
Nach fliegendem Wechsel zwischen Berliner Reichstag und Frankfurt-Marathon, wurde die Skulptur statisch neu gerechnet, und als dauerhafte Werbeanlage für die gute Sache „Mehrweg ist Klimaschutz“ genehmigt.
Das 25-jährige Jubiläum der Auburg Quelle im Jahre 2012 wirft damit einen langen Schatten voraus...